QubeeX ist nicht über Nacht entstanden.
Es ist das Ergebnis vieler Schritte, Ideen und Erfahrungen.
Hier teile ich meine Reise – ehrlich, transparent und in Echtzeit.
QubeeX befindet sich mitten in der Entwicklung.
QubeeX befindet sich weiterhin mitten in der Entwicklung. Aktuell fertige und teste ich selbst neue Prototypen, optimiere die Konstruktion und probiere verschiedene Materialien und Farbkombinationen aus. Der nächste Schritt: erste kleine Serien in Eigenfertigung.
Warum sind noch keine aktuellen produktbilder zu sehen?
QubeeX befindet sich mitten in der Entwicklung. Um den laufenden Entwicklungs- und Schutzprozess nicht vorwegzunehmen, zeige ich aktuell nur ausgewählte Einblicke und frühere Entwicklungsschritte. Bilder des aktuellen Prototypen folgen, sobald die nächsten Entwicklungsschritte abgeschlossen und die Schutzfragen geklärt sind.
KURZE ZUSAMMENFASSUNG
Sommer 2014
Ein seltsamer Traum
Die Geschichte von QubeeX begann mit einem Traum.
Sommer 2014
Der erste Würfel
Für den ersten Würfel verwende ich einfache, günstige Materialien.
2017
Eine robustere Version
Ich entwickle eine stabilere Version mit neuen Materialien und mehr Details.
2019
Neue Hunde, alter Würfel
Mit Nami und Lilla kommen zwei Hunde in mein Leben.
Januar 2026
Jetzt oder nie
Ich treffe die Entscheidung: Ich gebe QubeeX meine volle Zeit und Energie.
März 2026
Aus einer Idee wird ein Gründungsvorhaben
Ich informiere mich, besuche Coachings und spreche mit Gründerinnen.
Mai 2026
Der erste professionelle Prototyp
Endlich halte ich ihn in den Händen: meinen ersten professionellen Prototyp.
Juni 2026
Qualität braucht Zeit
Für ein wirklich gutes Produkt braucht es Zeit, Tests und echte Erfahrungen.
Juli 2026
Drei Hunde, zwei Würfel und viele neue Fragen
Inzwischen gehören der alte Würfel und der neue Prototyp fest zu unserem Alltag.
Die Geschichte von QubeeX begann tatsächlich mit einem Traum.
Eines Morgens wachte ich mit dem Bild eines Stoffwürfels auf, in dem Leckerlis an verschiedenen Stellen versteckt werden konnten. Die Idee war so klar, dass ich sie nicht einfach vergessen konnte.
Also setzte ich mich hin und zeichnete die ersten Skizzen. Kurz darauf folgten die ersten Nähversuche. Ich hatte keinen Geschäftsplan und nicht vor, ein Unternehmen zu gründen. Ich wollte nur herausfinden, ob sich die Idee aus meinem Kopf wirklich umsetzen ließ.
Rückblickend finde ich es selbst erstaunlich, dass aus diesem ungewöhnlichen Traum viele Jahre später QubeeX entstehen sollte. Damals war es einfach nur Neugier – und der Wunsch, meinen Hunden eine neue Aufgabe zu geben.
Für den ersten Würfel verwendete ich einfache, günstige Fleecedecken und Stoffe. Perfekt sah er nicht aus – aber darum ging es mir auch nicht.
Ich wollte nur eine Antwort auf die Frage, die mich seit dem Traum nicht mehr losließ: Würde ein Hund verstehen, was er mit diesem seltsamen Stoffwürfel anfangen soll?
Kyna gab mir die Antwort. Sie suchte nach den versteckten Leckerlis, zog an den Stoffteilen und kam immer wieder zum Würfel zurück.
Dieser Moment ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben. Etwas, das vorher nur in meinem Kopf und auf ein paar Skizzen existiert hatte, wurde plötzlich von einem Hund genutzt – genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Damals dachte ich noch nicht an Verkauf, Produktion oder eine Marke. Ich war einfach glücklich, dass die Idee funktionierte.
Mit der Zeit zeigte sich allerdings eine deutliche Schwäche der ersten Würfel: Das weiche Fleece war zwar angenehm und ließ sich gut verarbeiten, sah nach mehreren Waschgängen aber nicht mehr besonders schön aus. Die Kanten wirkten zunehmend ausgefranst und der Stoff verlor nach und nach das saubere, frische Aussehen, das er direkt nach dem Nähen gehabt hatte. Auch hochwertigere Fleecestoffe, die ich später ausprobierte, konnten dieses Problem nicht dauerhaft lösen.
Deshalb wollte ich den Würfel robuster und langlebiger machen. Für die Außenseite verwendete ich nun festere, schwerere Stoffe wie Oxford-Gewebe. Der Oxford-Stoff gab dem Würfel mehr Stabilität und wirkte deutlich strapazierfähiger. Es war noch lange kein professionelles Produkt, aber ein wichtiger Schritt: Aus dem weichen, selbst genähten Spielzeug wurde nach und nach ein Würfel, der dem täglichen Einsatz und regelmäßigen Waschen besser standhalten sollte.
Als Lilla noch ein Welpe war, entdeckte sie den Würfel für sich. Sie war sofort begeistert und machte schnell deutlich, dass dieses Spiel von nun an zu ihrem Alltag gehörte. Morgens und nachmittags schleppte sie den Würfel an, bellte auffordernd und wollte beschäftigt werden. Wenn Lilla etwas möchte, kann sie schließlich ziemlich überzeugend sein – und als kleine Chefin hatte sie den Würfel fest für sich beansprucht.
Nami war das genaue Gegenteil. Sie ist zwar unglaublich verfressen und würde für ein gutes Leckerchen normalerweise fast alles tun, mit Spielzeug konnte sie jedoch noch nie viel anfangen. Selbst beim Agility-Training hatte sie nach zwei oder drei Übungen oft genug und ging lieber zurück auf ihren Platz – sehr zur Verwunderung der damaligen Trainerin. Nami ist einfach eine ausgesprochen gemütliche Hündin, die am liebsten schläft und sich ihre Kräfte für die wirklich wichtigen Dinge aufspart.
Während Lilla mit dem Würfel spielte, stand Nami deshalb meistens daneben und hoffte darauf, ebenfalls ein Leckerchen zu bekommen. Schließlich wurde Lilla für ihre Arbeit belohnt – aus Namis Sicht wäre es nur gerecht gewesen, wenn für sie auch etwas abfiele. Wirklich mitspielen konnte oder wollte sie damals aber noch nicht. Außerdem ließ Lilla als selbst ernannte Chefin wenig Zweifel daran, wem der Würfel gehörte.
So wurde der Würfel zu Lillas täglichem Spiel. Dass er einige Jahre später auch Nami und schließlich Enny begeistern würde, hätte ich zu diesem Zeitpunkt nicht erwartet.
Ende 2025 lief mein Vertrag als Leiharbeiterin nach sieben Jahren aus. Das war ein großer Einschnitt. Ich entschied mich bewusst dagegen, sofort in den nächsten Job zu springen. Stattdessen wollte ich mir Zeit nehmen, mein Leben zu ordnen und ehrlich darüber nachzudenken, wie meine Zukunft aussehen sollte.
Ich bin eigentlich ein sehr kreativer Mensch. Ich bastle, zeichne, male und baue gerne, interessiere mich für Tiere und für viele Dinge, bei denen etwas Neues entstehen kann. Deshalb fragte ich mich immer häufiger, ob ich einfach wie bisher weitermachen oder endlich einer Idee eine echte Chance geben wollte, die mich schon so lange begleitete.
Ungefähr Mitte Januar kam der Moment, in dem ich dachte: Jetzt oder nie. Ich wollte mich ernsthaft mit meinem Würfel beschäftigen. Damals gab es den Namen QubeeX noch nicht – der entstand erst einige Wochen später. Es gab nur die alte Idee, meine selbst genähten Würfel und die Frage, ob daraus vielleicht wirklich ein Produkt werden könnte.
Ich meldete mein Vorhaben bei der Arbeitsagentur an und bat um ein Gespräch. Da zunächst keine Rückmeldung kam, begann ich auf eigene Faust: Ich arbeitete an Schnittmustern, dachte über Formen und Farben nach und suchte nach geeigneten Materialien.
Im März kam schließlich der Kontakt zur Arbeitsagentur zustande. Dort wurde ich auf die Möglichkeit eines Gründungszuschusses aufmerksam gemacht. Dafür musste ich mich plötzlich mit vielen Fragen beschäftigen, die weit über die Entwicklung des Würfels hinausgingen: Ist meine Idee wirtschaftlich tragfähig? Was brauche ich für eine Gründung? Und wie kann ich zeigen, dass ich auch persönlich für den Weg in die Selbstständigkeit geeignet bin?
Auf der Suche nach Unterstützung wandte ich mich an das Starthaus Bremen, eine Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer. Dort wurde mir ein Existenzgründungscoaching bei belladonna empfohlen. Eigentlich war die Gruppe bereits vollständig. Umso glücklicher war ich, dass ich kurzfristig – ungefähr zwei Wochen vor Kursbeginn – noch als letzte Teilnehmerin aufgenommen wurde.
Seitdem beschäftige ich mich nicht nur intensiv mit QubeeX, sondern auch mit allem, was zu einer Gründung dazugehört. In den Coachings habe ich viel über die Selbstständigkeit, die Entwicklung eines Unternehmens und auch über mich selbst gelernt. Besonders wertvoll sind für mich außerdem die anderen zehn Frauen in der Gruppe. Jede bringt ihre eigene Geschichte und ihre eigene Idee mit. Der Austausch, ihre Erfahrungen und die unterschiedlichen Coaches geben mir immer wieder neue Impulse und bestärken mich darin, meinen Weg weiterzugehen.
Ende März besuchte ich die Auftragsnäherei, mit der ich zuvor bereits über meine Idee gesprochen hatte. Wenige Tage später gab ich den ersten professionell genähten Prototyp in Auftrag. Im Mai konnte ich ihn schließlich in den Händen halten.
Das war ein besonderer, fast unwirklicher Moment. Zum ersten Mal sah ich meine Idee nicht nur als selbst genähtes Einzelstück, sondern als professionell umgesetzten Prototyp. Natürlich war damit noch längst nicht alles fertig. Trotzdem fühlte es sich an, als wäre QubeeX plötzlich ein großes Stück realer geworden.
Mindestens genauso spannend war die Reaktion meiner Hunde. Lilla war sofort begeistert. Weil nun neben meinem alten Würfel auch der neue Prototyp da war, konnte Nami zum ersten Mal in Ruhe ihren eigenen Würfel ausprobieren, ohne dass Lilla ihn für sich beanspruchte. Und plötzlich spielte auch sie – ausgerechnet Nami, die sich sonst für kaum ein Spielzeug interessiert.
Enny nahm den Würfel nicht sofort an. Zunächst musste ich Lilla und Nami deutlich machen, dass jetzt Enny an der Reihe war, und darauf achten, dass die beiden sie nicht bedrängten. Erst als Enny genügend Ruhe und Abstand bekam, begann sie, die Verstecke auf ihre eigene Art auszuprobieren.
Da wurde mir klar, dass der Würfel nicht nur zu Lillas Spielweise passt. Drei sehr unterschiedliche Hunde konnten etwas damit anfangen – jede auf ihre eigene Art. Für mich war das einer der schönsten und wichtigsten Momente der bisherigen Entwicklung.
Ursprünglich hatte ich überlegt, für die Gründung von QubeeX einen Gründungszuschuss zu beantragen. Den Antrag hätte ich bis Ende Juli einreichen müssen. Im Juni wurde mir jedoch immer deutlicher, dass dieser Zeitplan nicht zum aktuellen Entwicklungsstand von QubeeX passt.
Für viele wichtige Entscheidungen fehlen mir noch Daten, praktische Erfahrungen und verlässliche Fakten. Materialien müssen geprüft, weitere Prototypen getestet und zahlreiche Details geklärt werden. Eine gute Produktentwicklung braucht Zeit. Gleichzeitig hätte ich innerhalb weniger Monate erste Umsätze erzielen müssen. Das hätte mich unter Druck gesetzt, QubeeX schneller fertigzustellen, als es dem Produkt guttun würde.
Genau das möchte ich nicht. Ich möchte keine schnellen Kompromisse eingehen, nur um einen bestimmten Termin einzuhalten. QubeeX soll erst dann angeboten werden, wenn ich mit der Ausführung, den Materialien und der sicheren Nutzung wirklich zufrieden bin und mit gutem Gewissen dahinterstehen kann.
Deshalb habe ich mich gegen den Gründungszuschuss entschieden. Stattdessen möchte ich zunächst wieder in meinem bisherigen Beruf arbeiten – besonders schön wäre es natürlich, wenn ich zu meinem früheren Arbeitgeber zurückkehren könnte. Ein festes Einkommen würde mir ermöglichen, QubeeX ohne unmittelbaren finanziellen Zeitdruck weiterzuentwickeln.
Das bedeutet nicht, dass ich meinen Weg mit QubeeX aufgebe. Es bedeutet, dass ich mir bewusst die Zeit nehme, die das Produkt benötigt. Mein Ziel bleibt dasselbe: Schritt für Schritt etwas zu entwickeln, von dem ich langfristig überzeugt bin und hinter dem ich wirklich stehen kann.
Inzwischen gehören der alte Würfel und der neue Prototyp fest zu unserem Alltag. Wenn ich beide hervorhole, sind Lilla und Nami sofort zur Stelle. Beide laufen mit ihrem Würfel durch die Gegend und arbeiten sich auf ihre eigene Weise durch die verschiedenen Verstecke.
Nami überrascht mich dabei immer wieder. Obwohl sie früher überhaupt nicht mit dem Würfel spielen wollte, geht sie inzwischen sehr geschickt und konzentriert vor. Wenn ihr eigener Würfel leer ist, schaut sie anschließend vorsichtshalber noch bei Lilla nach, ob dort vielleicht ein Leckerchen übersehen wurde.
Je nach Befüllung sind die Hunde ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten beschäftigt. Danach legt sich Nami hechelnd hin und schaut nicht mehr erwartungsvoll oder fordernd, sondern einfach zufrieden. Auch bei Lilla und Enny habe ich diesen Eindruck: Nach dem Spiel wirken sie glücklich und angenehm ausgelastet.
Enny brauchte anfangs deutlich mehr Unterstützung. Ich musste Lilla und Nami zurückhalten und ihnen klarmachen, dass jetzt Enny an der Reihe war. Nur wenn die beiden sie nicht bedrängten, bekam sie genug Ruhe, sich auf den Würfel einzulassen. Mit diesem Freiraum begann auch sie, die Verstecke auf ihre eigene Weise auszuprobieren. Vielleicht brauchen wir langfristig tatsächlich einen dritten Würfel.
Gleichzeitig zeigt jeder Test, was noch verbessert werden muss. Für den nächsten Prototypen stehen weitere Entscheidungen an: Welche Stoffe eignen sich am besten für die inneren Elemente? Was muss stabiler, einfacher oder sicherer werden? Und wie lässt sich der Würfel so herstellen, dass er nicht nur bei meinen Hunden, sondern auch in anderen Haushalten langfristig funktioniert?
QubeeX ist deshalb noch nicht fertig. Bevor die nächste Version entstehen kann, muss ich zunächst offene Fragen klären, weitere Daten sammeln und die Materialien abstimmen. Sobald diese Grundlagen stehen, soll der zweite Prototyp entstehen. Ich bin gespannt darauf – und darauf, was meine drei Testerinnen dazu sagen werden.
In den vergangenen Wochen hat sich bei QubeeX einiges getan. Die Tests des ersten professionell gefertigten Prototyps haben nicht nur gezeigt, was bereits gut funktioniert, sondern auch, an welchen Stellen ich noch einmal nachbessern möchte. Vor allem bei der Verarbeitung, einzelnen Spielelementen und den verwendeten Materialien gab es Punkte, mit denen ich noch nicht zufrieden war.
Deshalb habe ich angefangen, wieder selbst zu nähen und verschiedene Lösungen direkt auszuprobieren. Dabei merke ich schon während der Fertigung, welche Konstruktionen funktionieren, wo sich Arbeitsschritte vereinfachen lassen und was ich noch optimieren kann.
Auch beim Außenmaterial hat sich einiges verändert. Aktuell teste ich robuste Polsterstoffe in unterschiedlichen Farben und Kombinationen. Der erste daraus genähte QubeeX ist weicher als die bisherigen Varianten und wirkt gleichzeitig hochwertig und wohnlich – genau das, was ich mir für QubeeX wünsche.
Die ersten Wasch- und Belastungstests sind vielversprechend, weitere werden folgen. In den nächsten Wochen möchte ich deshalb verschiedene Stoffe und Farbkombinationen vernähen, testen und die Konstruktion dabei weiter optimieren.
Dadurch hat sich auch mein Weg zur ersten Produktion verändert: Statt direkt mit einer größeren Stückzahl zu starten, plane ich zunächst kleine Serien selbst zu fertigen. So kann ich QubeeX Schritt für Schritt weiterentwickeln, Erfahrungen aus der Fertigung direkt einfließen lassen und gleichzeitig bei Farben und Varianten flexibler bleiben.
Welche Farbkombinationen es am Ende werden, steht noch nicht fest. Vielleicht ist das eine der nächsten Entscheidungen, bei der auch die QubeeX-Community mitentscheiden darf.
Es bleibt also spannend – und hier wird weiterhin genäht, getestet und ausprobiert.